Der Weg nach der Schule – von Leverkusen nach USA?

Viele kennen das US  College-Leben aus amerikanischen TV-Shows, Spielfilmen und Sitcoms. Viele junge Amerikaner in trendigen Klamotten, vor allem den berühmten College-Jacken und am Ende werden obligatorisch die Collegehüte in die Luft geschmissen. Natürlich wird vorher die Rede vom Dekan gezeigt, welcher in schönen Worten ausmahlt, wie wichtig ein Universitätsabschluss für die persönliche Entwicklung und die berufliche Karriere ist. Die Bedeutung eines Abschlusses an einer renommierten Universität wird dabei unterstrichen.

Wie bei so manchen Stereotypen, steckt auch Stückchen Wahrheit in diesen. In unserem Fall sogar ein grosses Stückchen. Für heutige Studierende gibt es eine Menge Gründe das Studium in Amerika abzuschliessen. Eine Vielzahl der renommiertesten Universitäten der Welt haben ihren sitz in Amerika. Viele werden Harvard, Princeton und das MIT kennen. Aber auch das California Institute of Technology oder die Universität Stanford stehen ganz oben auf der Liste der renommiertesten Universitäten der Welt.

Die Betreuung der Studenten ist sehr gut, da vor allem auf ein kleines Betreuungsverhältnis geachtet wird. Tutorien sind im Stundenplan eingebaut und die Studenten haben sehr schnell Zugang zu sehr guten Forschungseinrichtungen. Trotz der sehr hohen Studiengebühren von Teilweise 38.000 $  (und das sind nur die Studiengebühren für ein Jahr in Harvard) gibt es dennoch eine Vielzahl von Internationalen Bewerbern. Harvard akzeptiert zum Beispiel nur knapp 7 % seiner Bewerber.

Diese Gebühren sind für viele Familien und Studenten nicht zu bezahlen. Uniexperts.com mit Sitz im benachbarten Köln versteht sich darauf, über Stipendien in Amerika zu informieren und hochbegabte Schüler zu beraten. Hierbei Unterteilt man auf der einen Seite Stipendien für herausragende Schüler, welche zudem mit sozialen Engagement glänzen. Auf der anderen Stipendien für herausragende Sportler, welche gleichzeitig die Hochschulreife abgelegt haben.

Wichtig ist, wenn man die richtigen Voraussetzungen mitbringt, dass man bei der Bewerbung keinen Fehler macht. Im Sport muss man nachweisen, dass man nicht professionell aktiv war. Also weder Sponsorverträge abgeschlossen hat oder Preisgelder angenommen hat. Ausserdem sollten die Englischfähigkeiten ausreichen, um den sogenannten TOEFL mit möglichst hoher Punktzahl abzuschliessen. Dieser ist einer der Grundvoraussetzungen für das Studium in Amerika.

Eine möglichst hohe Punktzahl im Scholastic Applitude Test runden das Profil ab. Hier muss man darauf achten, dass der Test grösstenteils Multiple Choice ist und auf amerikanische High School Absolventen mit entsprechenden Lehrplan abgestimmt ist. Vieles stimmt mit den deutschen Lehrplan überein, aber man sollte sich schon speziell darauf vorbereiten.

Der erste Schritt von Leverkusen in die Universitätswelt von Amerika erscheint riesig. Jedoch mit der richtigen Motivation, den richtigen Talenten und der richtigen Hilfe, kann man ihn schaffen. Wie bei vielen grossen Abenteuern, ist der erste Schritt der Schwierigste, aber das Ziel ist umso lohnender.